Dauer: 11. März – 01.Mai 2010
Der 1960 geborene französische
Künstler SKALL wird in seiner ersten Personale in Wien die
Galerie Mario Mauroner Contemporary Art Vienna in ein barockes Ambiente verwandeln, indem er das „
Licht jenseits der Dunkelheit“ aufspürt und Schönheit, Eitelkeit, und den Exzess zum Dogma erklärt. So antwortete
SKALL auf die Frage nach seiner Affinität für das
Barocke: „What is the baroque? An idea about excess? Then yes, I am a baroque, because life is baroque!“
SKALL, der neben seinen mit Perlen, Edelsteinen und Kostbarkeiten besetzten
Skulpturen, sich der performativen
Kunst verschrieben hat, lebt den Exzess. So wird das lateinische Wort excedere (dt. „heraustreten“ ) zum Sinnbild des
künstlerischen Schaffens SKALLs, in dessen Performances und
Skulpturen der Überfluss und Kitsch des
Barocken, sowie die Überschwänglichkeit und Doppelsinnigkeit, deutlich wird. Die für die
Galerie Mario Mauroner Contemporary Art Vienna geschaffenen
Skulpturen weisen Reminiszenzen zu Werken aus
barocken Kunstkammern auf, deren Wert des Materials, sowie die
Kunsthandwerklichkeit unermesslich zu sein scheinen.
Für
SKALLs große
Skulptur, die den Titel „
A Light beyond Darkness“ trägt und das Zentrum der
Ausstellung bildet, verwendete der
Künstler symbolhafte Perlen – Schwarze aus Tahiti, rosa Süßwasserperlen aus China und Goldene aus Australien – deren Wert bereits bei mehreren tausend Euro liegen. Nicht nur das Material veredelt das
Kunstwerk, sondern auch die unzähligen Arbeitsstunden des
Künstlers, die für die Produktion erforderlich sind und so beschreibt
SKALL die Zeit, die absurde Eitelkeit des Entstehens, sowie die Fragilität der
Kunstwerke als seine „Bestrebung eine Idee von Schönheit zu kreieren“. Dennoch ist es nicht die Schönheit alleine, die
SKALL darzustellen versucht – vergleichbar mit barocken Vanitasmotiven ist es die Doppelsinnigkeit, die er anstrebt, wenn er einen Totenkopf mit Perlen überzieht, ihn mit einem Nimbus aus Federn versieht und zu einer prachtvollen Maske werden lässt. Könnte der Tod schöner dargestellt werden als in
SKALLs „
trashy“ Totenkopf? Es mag daher auch nicht verwundern, dass
SKALL seinen
Kunstwerken ein absurdes und humorvolles Moment zubilligt, wenn er sagt – „it’s like a serious joke“.
Die Arbeiten von
SKALL sind in zahlreichen namhaften Sammlungen vertreten, wie z.B. im
Musée d'Art moderne de la Ville de Paris, Paris; im
Groninger Museum, Groningen (NL); Fnac, La Défense, Puteaux;
Musée de Chateauroux.
Wir freuen uns, Sie in der
Galerie begrüßen zu dürfen und danken Ihnen für Ihr Interesse.
Vernissage von Bruno PEINADO und SKALL
am Donnerstag, dem 11. März 2010 um 17 Uhr
Mario Mauroner Contemporary Art VIENNA & Team
Weihburggasse 26
A - 1010 Vienna / Austria
Tel: +43.1.904 2004
Fax: +43.662.620 609