Die Londoner National Gallery zeigt noch bis zum 24. Jänner 2010 die Ausstellung „The Sacred made Real . Spanish Painting and Sculpture 1600-1700“. Der Titel lässt sich etwas holprig mit „Die Verwirklichung des Heiligen“ übersetzen und bezieht sich auf ein äußerst spannendes Phänomen der spanischen Barockkunst: die außerordentliche Nähe von Malerei und Skulptur im Dienste der visionären Darstellung katholischer Glaubensinhalte. 16 Gemälde...
Das Künstlerduo Nicole Six (* 1971) und Paul Petritsch (* 1968) bereiste für sein letztes Projekt „Atlas“ (2009-2010) virtuell-konkret die Welt, indem es den Erdumfang von 40.000km auf einer aufgelassenen Rennbahn in Spanien im Zeitraum von 81 Tagen abfuhr. Raum und Raumerfahrung, die Vermessung der Welt und ihre Dokumentation standen dabei im Zentrum ihres Interesses.
Nicole Six & Paul Petritsch faszinierten nicht die Reise und die damit verbundenen Erlebnismöglichkeiten, auch nicht die Erfahrung des Eigenen in Abgrenzung zu einem Anderen.
Was bedeutet Zeichnen heute? Dieser Frage versucht Volker Adolphs, Kurator am Kunstmuseum in Bonn, für die deutsche Kunst auf die Spur zu kommen. In seinem einleitenden Artikel führt er eine Standortbestimmung zeichnerischen Agierens durch und verortet die Grafik zwischen Improvisation, Bewegung des Künstlers und dem Schaffen eines Bildes von der Welt. Gleichzeitig bewege sich die Zeichnung auch zwischen dem Aufzeichnen individueller Erfahrungen und von Konzepten wie auch der Reportage.
Das Klavierspielen ist eine hohe Kunst gefolgt von großen Künstlern wie Beethoven oder Chopin. Wer das Musikinstrument beherrscht kann nicht nur mittels Tasten eine Melodie hervorrufen, sondern auch Begeisterung bei den Zuhörern erwecken. Doch oft spielt man nur im stillen Kämmerchen und das Talent bleibt verborgen. Nun startet ein Wettbewerb von www.klavierpokal.de und www.artisis-shop.de, der dazu aufruft, aus dem stillen Kämmerchen zu treten und zu zeigen das Klavierspielen mehr ist als nur Musik.
Zwischen dem 8. Und 17. April 2010 wird das deutsche Theater in Berlin zum ersten Mal die Autorentheatertage starten. Bereits der Name lässt auf Besonderheiten schließen und schaut man sich die Grundsubstanz des Ganzen einmal von Nahen an, versprechen die Autorentheatertage viel Persönliches.
In erster Linie geht es um deutsches Theater, in zweiter Linie um Autoren, die ein Stück geschrieben haben und an dem Wettbewerb nun teilnehmen möchten. Insgesamt 160 Bewerbungen waren es, doch hier ist noch keine Besonderheit zu sehen.